Forschungsprojekte
Intrusives Wiedererleben – Die Rolle der Arbeitsgedächtniskapazität
Forschungsleitung
Forschungsteam
Zusammenarbeit mit
Prof. Tanja Michael (Universität des Saarlandes)
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist es, Risikofaktoren zu identifizieren, die zu wiederkehrendem Auftreten unangenehmer Gedanken und Erinnerungen beitragen. Insbesondere wird der Einfluss der Arbeitsgedächtniskapazität auf die Häufigkeit unangenehmer Erinnerungen an ein unangenehmes Ereignis untersucht.
Hypothese: Personen mit einer hohen Arbeitsgedächtniskapazität erleben weniger Gedanken und Erinnerungen an ein unangenehmes Erlebnis im Vergleich zu Personen mit einer niedrigen Arbeitsgedächtniskapazität.
Methode: Die Arbeitsgedächtniskapazität wird mittels einer Computeraufgabe bei 250 nicht-klinischen Probanden untersucht. Als unangenehmes Erlebnis dient ein Film über Verkehrsunfälle, der den Probanden gezeigt wird. Gedanken und Erinnerungen an den Film werden während einer Woche mittels elektronischer Tagebücher aufgezeichnet.
Die Resultate sollen dazu beitragen, Faktoren zu identifizieren, die zur Entwicklung und Aufrechterhaltung von Störungen beitragen, welche durch aufdringliche Gedanken, Vorstellungsbilder und Erinnerungen gekennzeichnet sind (z.B. Zwangsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung).


